Die Vor- und Nachteile, wenn Ihre Sicherheitskräfte ihre eigenen Handys benutzen
Trackforce
29. Juni 2015 · 4 Minuten Lesezeit

Die Vor- und Nachteile, wenn Ihre Sicherheitskräfte ihre eigenen Handys benutzen
In der heutigen Folge sprechen wir darüber, inwiefern Unternehmen der Sicherheitsbranche Kosten einsparen können, wenn sie ihre Sicherheitskräfte dazu anhalten, bei ihren Streifengängen ihre eigenen Smartphones zu nutzen, und welche möglichen Nachteile diese Strategie mit sich bringt.
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Wie es dazu kam
Noch vor wenigen Jahren wäre der Gedanke, darauf zu setzen, dass Mitarbeiter ihre eigenen Smartphones oder Tablets nutzen, undenkbar gewesen. Man konnte einfach nicht davon ausgehen, dass alle Mitarbeiter über internetfähige Geräte verfügten, und es gab erhebliche Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Effizienz.
Mittlerweile besitzen etwa besitzen zwei Drittel der erwachsenen Amerikaner ein Smartphone. Diese Geräte verfügen über ein breites Spektrum an Funktionen und Sicherheitsmerkmalen wie Fingerabdruckscanner und die Möglichkeit, Daten aus der Ferne zu löschen. Eine aktuelle Umfrage unter Chief Information Officers (CIOs) ergab, dass fast 40 % davon ausgehen, bis 2016 keine Handys oder Tablets mehr an Mitarbeiter auszugeben und stattdessen eine „Bring Your Own Device“-Strategie (BYOD) zu verfolgen.
Vorteile
Der Hauptvorteil, wenn Mitarbeiter ihre eigenen Geräte nutzen, liegt auf der Hand. Ihr Unternehmen spart Geld, da es keine Geräte, Tarife und Zusatzausstattung (Ladegeräte, Schutzhüllen usw.) anschaffen muss, die für die ordnungsgemäße Durchführung von Streifengängen erforderlich sind. Außerdem sparen Sie Zeit und Mühe, da Sie nicht erst herausfinden müssen, welche Geräte und Tarife für Sie am besten geeignet sind – und das kann schwieriger sein, als es zunächst scheint.
„Wenn man mit dem Ablauf nicht vertraut ist, kann man als Unternehmen ausgenutzt werden“, sage ich zu Johnny.
Denken Sie nur einmal daran, wie viel Kopfzerbrechen schon ein einziger Mobilfunkvertrag bereiten kann. Stellen Sie sich nun vor, Sie benötigen 10 Geräte, dann gewinnen Sie ein paar große neue Aufträge und brauchen plötzlich 20 weitere – und schon müssen Sie den Vertrag mit dem Mobilfunkanbieter komplett neu aushandeln. Dabei gibt es jede Menge Spielraum für zusätzliche Kosten oder versteckte Gebühren.
Zudem entfallen durch BYOD die Kosten für die Einrichtung dieser Geräte und die Schulung der Mitarbeiter in deren Nutzung. Jeder Mitarbeiter kann sein bevorzugtes Gerät nutzen, was laut der oben verlinkten Gartner-Umfrage zu einer deutlichen Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit führt.
„Die Mitarbeiter sind mit dem Gerät, das sie nutzen, zufriedener, sie können schneller arbeiten, weil sie es jeden Tag benutzen, und es gibt einfach jede Menge Vorteile“, sagt Johnny.
Ein zusätzlicher Vorteil: Sie können Ihren Mitarbeitern individuell gestaltete Hüllen mit dem Firmenlogo für ihre Smartphones und Tablets zur Verfügung stellen. Das ist eine nette kleine Aufmerksamkeit für sie, lässt sie bei der Arbeit professioneller wirken und ist kostenlose Werbung, wenn sie ihre Geräte in ihrer Freizeit nutzen.
Nachteile
Die Datensicherheit ist das größte Anliegen von Unternehmen, die sich fragen, ob eine BYOD-Richtlinie der richtige Weg ist. Wie bereits erwähnt, wurden bei vielen neueren Smartphones Sicherheitsverbesserungen vorgenommen. Sollte das Smartphone verloren gehen oder gestohlen werden, ist es nun wesentlich schwieriger für Dritte, auf die darauf gespeicherten Daten zuzugreifen.
Zudem müssen sich Sicherheitsunternehmen darüber keine so großen Sorgen machen, da die meisten ihrer Mitarbeiter ihre Arbeit nicht mit nach Hause nehmen. Sie nutzen Silvertrac (oder eine andere Sicherheits-App) während ihrer Streife, und alle Daten werden sofort in die Cloud übertragen, sodass sie keine sensiblen Informationen auf dem Gerät selbst speichern.
Einige Mitarbeiter äußern Unzufriedenheit mit BYOD-Programmen, da sie letztendlich mehr für Daten im Rahmen ihres privaten Mobilfunkvertrags bezahlen müssen. Das lässt sich jedoch recht einfach beheben, da Unternehmen Mitarbeitern, die ihr eigenes Handy nutzen, eine Pauschale anbieten können – was immer noch deutlich günstiger ist, als die Kosten für das Gerät vollständig zu übernehmen.
Ein möglicher Einwand wäre, dass Mitarbeiter weniger Leistung bringen oder sich durch ihre eigenen Handys ablenken lassen, doch dem widersprechen Studien, die belegen, dass Mitarbeiter mit ihren eigenen Geräten produktiver sind. Die Kunden, mit denen wir gesprochen haben und die diese Strategie verfolgt haben, berichten jedenfalls, dass sie sich für sie hervorragend bewährt hat.
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