Vor- und Nachteile des Einsatzes von GPS zur Ortung von Sicherheitspersonal

Das Trackforce-Team

Trackforce

15. Juli 2021 · 5 Minuten Lesezeit

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Vor- und Nachteile des Einsatzes von GPS zur Ortung von Sicherheitspersonal

Die Gewährleistung der Rechenschaftspflicht ist einer der schwierigsten Aspekte bei der Führung eines Sicherheitsunternehmens. Man kann seine Mitarbeiter nicht rund um die Uhr im Auge behalten, und wenn etwas schiefgeht, lautet die erste Frage eines Hausverwalters: „Wo war Ihr Mitarbeiter?“

Wenn Sie keine Antwort parat haben, laufen Sie Gefahr, den Auftrag zu verlieren.

Um Lücken bei der Rechenschaftspflicht zu schließen, setzen viele Unternehmen GPS-Systeme ein, um die Bewegungen der Sicherheitskräfte zu verfolgen und deren Anwesenheit auf dem Gelände zu bestätigen. Bei einigen Systemen können sich sowohl Vorgesetzte als auch Kunden in ein Software-Portal für Sicherheitspatrouillen einloggen, um GPS-Karten einzusehen, zu überprüfen, wo sich die Sicherheitskräfte auf dem Gelände befinden, und sicherzustellen, dass sie ihre Kontrollrunden absolvieren.

Allerdings sorgt die Ortung von Sicherheitspersonal per GPS allein noch nicht unbedingt für ein hohes Maß an Rechenschaftspflicht. In diesem Artikel werden einige Vor- und Nachteile des Einsatzes von GPS-Ortungssystemen in Ihrem Sicherheitsunternehmen beleuchtet und es wird erläutert, wie Sie das Beste aus diesen Systemen herausholen können.

VORTEIL: Man weiß immer, wo sich die Sicherheitskräfte gerade befinden

Der offensichtlichste Vorteil eines GPS-basierten Ortungssystems für Sicherheitspersonal besteht darin, dass es die Möglichkeit ausschließt, das System zu „ausnutzen“. Schleicht sich Ihr Mitarbeiter vielleicht davon, um sich einen Kaffee zu holen oder im Auto ein Nickerchen zu machen? Das GPS verrät es Ihnen.

Bei einigen GPS-gestützten Wachrundgangssystemen können Vorgesetzte sogar Geofencing-Zonen um Grundstücke herum einrichten, die automatische Warnmeldungen auslösen, wenn sich die Wachleute nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort befinden.

PRO: Sich gegen falsche Behauptungen wehren

Wenn ein verärgerter Kunde anruft und behauptet, Ihr Wachmann sei zu einem bestimmten Zeitpunkt während seiner Schicht nicht vor Ort gewesen, lassen sich solche Situationen mithilfe von GPS-Aufzeichnungen ganz einfach klären. Ein Wachrundgangsystem mit GPS-Funktion zeigt Ihnen und Ihrem Kunden, wo sich alle Ihre Wachleute gerade befinden oder aufgehalten haben, stellt sicher, dass sie ihre Wachrundgänge vollständig absolvieren, und hilft Ihnen sogar dabei, Ihre Dienstfahrzeuge zu orten.

Sicherheitspersonal-Tracking-Software wie Silvertrac erfasst den GPS-Standort Ihrer Sicherheitskräfte bei jedem Kontrollpunktbesuch und jeder Protokolleintragung und bietet Ihnen so sowohl eine Echtzeit- als auch eine historische Übersicht über den Standort der Mitarbeiter.

PRO: Effiziente mobile Patrouillen

Über die Rechenschaftspflicht hinaus kann ein GPS-System dazu genutzt werden , die Sicherheit und Effizienz mobiler Streifen zu gewährleisten. Bestimmte Software für mobile Streifen nutzt GPS, um Geschwindigkeitsüberschreitungen, abrupte Bremsmanöver und schnelle Beschleunigungen zu erfassen und so einen umfassenden Überblick über die Fahrgewohnheiten Ihrer Beamten zu bieten.

Mithilfe von GPS-überwachten mobilen Patrouillen kann die Geschäftsleitung zudem einschätzen, wie gründlich eine Sicherheitspatrouille mit dem Fahrzeug durchgeführt wird – schließlich kann ein Sicherheitsmitarbeiter bei einer Geschwindigkeit von 35 MPH keine vollständige Begehung eines Grundstücks vornehmen. Die Überwachung des Fahrverhaltens Ihres Teams kann zudem dazu beitragen, die Lebensdauer Ihrer Fahrzeuge zu verlängern.

Schließlich kann der Einsatz eines GPS-Systems bei Ihren mobilen Patrouillen wertvolle Erkenntnisse liefern, mit denen Sie Ihre Patrouillen kosteneffizienter gestalten können. Durch die Erfassung aller Routen Ihrer mobilen Patrouillen lassen sich möglicherweise Ineffizienzen aufdecken, deren Beseitigung zu einer Senkung der Kosten für Ihre Patrouillen führen könnte.

NACHTEIL: GPS kann zu einem falschen Sicherheitsgefühl führen

Die GPS-gestützte Ortung von Sicherheitskräften kann zwar nachweisen, dass ein Mitarbeiter vor Ort war, doch die GPS-Ortung allein kann nicht belegen, dass die vor Ort verbrachte Zeit dem Kunden tatsächlich einen Mehrwert gebracht hat. Für viele Unternehmen kann der alleinige Einsatz von GPS als Mittel zur Nachvollziehbarkeit zu einem falschen Sicherheitsgefühl führen, dass die Arbeit ordnungsgemäß erledigt wird.

Volle Verantwortlichkeit bedeutet mehr, als nur vor Ort zu sein. Sie bedeutet sogar mehr, als bei einem Rundgang über das Grundstück lediglich die grundlegenden Kontrollpunkte abzuhaken. Die Mitarbeiter sollten den Kunden einen Service bieten, der weit über das Übliche hinausgeht und alles umfasst – von der Erfassung von Gefahren bis hin zur Dokumentation potenzieller Versäumnisse, die zu künftigen Vorfällen führen könnten. Um dies ordnungsgemäß zu tun, benötigen sie die richtigen Hilfsmittel, und GPS allein reicht hierfür nicht aus.

NACHTEIL: GPS bietet keine lückenlose Nachverfolgbarkeit

Die Nachverfolgung von Sicherheitskräften ist ein wichtiger Bestandteil eines effektiven Sicherheitsmanagement, doch ohne die Einführung weiterer Prozesse liefert sie nur ein unvollständiges Bild.

Ein umfassendes Wachrundgangssystem hingegen ist als Kommunikations- und Dokumentationsinstrument konzipiert, das eine lückenlose Abdeckung gewährleistet. Silvertrac kann alles, was ein reines GPS-System kann – nämlich das Verfolgen von Wachpersonal und deren Bewegungen –, und bietet darüber hinaus eine Plattform zur Dokumentation der tatsächlich erbrachten Leistungen während eines Rundgangs oder einer Patrouille.

Wenn sich während einer Schicht ein Vorfall ereignet, bietet die Software für das Sicherheitspersonalmanagement die erforderlichen Werkzeuge, um eine gründliche Vorfallmeldung zu erstellen und mit der Geschäftsleitung, den Kunden und anderen Beteiligten zu kommunizieren.

Zudem liefert Ihnen GPS bei der Erstellung von Berichten allein nicht alle Daten, die Sie benötigen, um Trends zu erkennen und den Mehrwert zu veranschaulichen, den Ihr Unternehmen für den Kunden schafft. Das kann ein großes Versäumnis sein, wenn es darum geht, einem Kunden zusätzliche Dienstleistungen zu verkaufen oder ihn um Weiterempfehlungen zu bitten.

GPS ist ein wertvolles Hilfsmittel, aber für Sicherheitsunternehmen ist es nicht das A und O. Wenn Sie den Schwerpunkt auf den Verkauf von Servicequalität legen, benötigen Sie mehr als nur GPS-Ortung. Eine Software für das Wachpersonalmanagement, die neben GPS-Technologie auch fotografische Dokumentation, detaillierte Notizen und weitere Funktionen zur Nachvollziehbarkeit umfasst, ist für Ihre Anforderungen besser geeignet.

Zusammenfassung:

GPS ist zwar ein unverzichtbarer Bestandteil einer effektiven Überwachung von Sicherheitskräften, deckt jedoch nicht alle routinemäßigen Präventionsmaßnahmen ab, die Ihr Sicherheitsteam so wertvoll machen. Die Entscheidung für ein Wachrundgangssystem wie Silvertrac, das neben GPS-Ortung und Berichterstellung auch weitere Funktionen zur Nachvollziehbarkeit bietet, hilft Ihrem Unternehmen dabei, Kommunikation und den Erfolg Ihrer Kunden in den Vordergrund zu stellen.