Der Unterschied zwischen Geofencing und Breadcrumb-Tracking
Trackforce
7. Mai 2015 · 4 Minuten Lesezeit

Der Unterschied zwischen Geofencing und Breadcrumb-Tracking
Haben Sie sich schon einmal gefragt, was der Unterschied zwischen „Geofencing“ und „Breadcrumb-Tracking“ ist? Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Sie in der Sicherheitsbranche schon von einer oder beiden dieser Methoden gehört haben. Deshalb möchten wir hier einmal Klarheit schaffen.
Lassen Sie uns zunächst beide Ansätze definieren und anschließend die Vor- und Nachteile besprechen.
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Geofencing
Unter „Geofencing“ versteht man eine Technologie, mit der Sie die Bewegungen die Bewegungen eines Wachmanns während seiner gesamten Schicht kontinuierlich zu verfolgen. Auf diese Weise kann das Unternehmen einen virtuellen Zaun um das Gelände errichten und Warnmeldungen auslösen, falls der Wachmann diesen Bereich verlässt.
Mithilfe von Geofencing können Sie außerdem Benachrichtigungen erhalten, wenn sich der Wachmann nicht auf dem Gelände bewegt oder über einen längeren Zeitraum inaktiv bleibt.
Wenn beispielsweise ein Beamter dreimal um das Gelände herumläuft und dann mit seinem Dienstwagen losfährt, könnten Sie mithilfe von Geofencing die Route nachvollziehen, die der Beamte zurückgelegt hat, und anschließend eine Benachrichtigung an einen Vorgesetzten senden, um ihn darüber zu informieren, dass der Beamte das Gelände verlassen hat.
Voraussetzungen:
- Ein separates Gerät: Fast alle Geräte für Endverbraucher (wie Smartphones) sind aufgrund ihrer begrenzten Akkulaufzeit nicht in der Lage, eine ständige GPS-Verbindung aufrechtzuerhalten.
- Ein RIESIGES Datenpaket oder eine SIM-Karte: Das kontinuierliche Senden von GPS-Daten kann große Datenmengen erfordern.
Breadcrumb-Tracking
Unter „Breadcrumb-Tracking“ versteht man eine Technologie, die den GPS-Standort eines Mobilgeräts pro Vorfall erfasst. Jedes Mal, wenn ein Vorfall gemeldet oder ein Kontrollpunkt gescannt wird, wird der GPS-Standort des Beamten erfasst, um zu überprüfen, ob er sich auf dem Gelände befand.
Die Breadcrumb-Verfolgung dient dazu, den Ort gemeldeter Vorfälle zu überprüfen, und nicht dazu, einen virtuellen Zaun um den Beamten zu errichten.

Das obige Beispiel zeigt kleine Punkte, an denen bestimmte Probleme gemeldet wurden. Aber wir sehen die Bereiche sehen, die der Beamte durchlaufen hat, ohne Probleme zu melden oder Kontrollpunkte zu scannen.
Voraussetzungen:
- Die meisten Lösungen, die Breadcrumb-Tracking nutzen, erfordern keine zusätzliche Hardware oder Geräte.
- Da die Daten pro Instanz gesendet und empfangen werden, bestehen keine nennenswerten Anforderungen hinsichtlich der Datennutzung.
Vor- und Nachteile: Geofencing
- Vorteil: Der Beamte ist ständig im Blickfeld, um sicherzustellen, dass er vor Ort ist und sich bewegt.
- Vorteil: Man erhält eine Benachrichtigung, wenn der Beamte den Standort verlässt.
- Nachteil: Ein weiteres Gerät muss am Werkzeuggürtel des Beamten befestigt werden.
- Nachteil: Hohe Kosten sowohl für den Datentarif als auch für die Technologie.
- Nachteil: Geofencing ist eigentlich nur ein Werkzeug für den Sicherheitsdienstmitarbeiter und bietet dem Kunden kaum einen Mehrwert.
Vor- und Nachteile: Breadcrumb-Tracking
- Vorteil: Alle Vorfälle und gemeldeten Aktivitäten lassen sich per GPS überprüfen
- Vorteil: Keine zusätzlichen Geräte oder Datenpakete, was zu geringeren Kosten führt
- Vorteil: Die Nachverfolgung von Wegpunkten minimiert den Aufwand für die Nachweispflicht. Mit einer GPS-Software für Wachrundgänge kann der Nutzer dem Kunden einen Mehrwert bieten und gleichzeitig die grundlegenden Anforderungen an die Nachweispflicht erfüllen.
- Nachteil: Wenn der Beamte das Handgerät nicht bedient, liegen keine GPS-Daten vor.
- Nachteil: Der Beamte könnte das Grundstück verlassen, ohne dass jemand darüber informiert wird.
Fazit: Investieren Sie in die „Minimum Viable Solution“
Wenn es um Investitionen in Technologie geht, zählt jeder Dollar. Stellen Sie sicher, dass Sie das Beste aus Ihrer Investition herausholen, indem Sie die „Minimum Viable Solution“ nutzen.
Müssen Sie wirklich jeden Schritt des Wachmanns während seiner gesamten Schicht nachverfolgen? Warum überprüfen Sie stattdessen nicht den Ort der gemeldeten Vorfälle und halten den Wachmann für das vom Kunden gewünschte Ergebnis verantwortlich? Löst es wirklich die Probleme des Kunden, wenn Sie einfach einen virtuellen Zaun um das Grundstück ziehen, um zu beweisen, dass der Wachmann das Gelände nicht verlässt?
Was halten Sie von Geofencing im Vergleich zum Breadcrumb-Tracking? Gibt es Vor- oder Nachteile, die wir oben übersehen haben?
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Vorherige Folge ansehen: 006: Ehemaliger Kommandant des L.A. County Sheriff’s Department über Führung vs. Management
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