Mit den ESRM-Grundsätzen Ihren Risikomanagementplan neu gestalten

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Trackforce

21. Mai 2021 · 3 Minuten Lesezeit

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Mit den ESRM-Grundsätzen Ihren Risikomanagementplan neu gestalten

Enterprise Security Risk Management (ESRM) ist bereits seit einiger Zeit eine gängige Methodik unter Sicherheitsexperten in Unternehmen. ESRM geht Risiken so an, dass Sicherheitsmaßnahmen auf die übergeordneten Ziele und die Unternehmensmission abgestimmt werden. Da aufgrund der Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft die Zahl der Risikomanagementstrategien, Diskussionen und Ratschläge zum Umgang mit Bedrohungen exponentiell zunimmt, haben Führungskräfte begonnen, ihre Risikomanagementpläne zu überdenken. Dies ist der richtige Zeitpunkt, um mit der Umsetzung der ESRM-Prinzipien zu beginnen.

Was versteht man unter Sicherheitsrisikomanagement in Unternehmen?

Die ESRM-Grundsätze helfen zusammen mit Instrumenten wie der Risikomatrix dabei, Sicherheitsmaßnahmen auf alle Bereiche anzuwenden, die in den Zuständigkeitsbereich der Sicherheit fallen, einschließlich der physischen Sicherheit und der Cybersicherheit. Die Verschmelzung von physischer und Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das eigene Aufmerksamkeit verdient; daher werden wir uns in diesem Artikel in erster Linie auf die physische Sicherheit konzentrieren.

Was ist das Ziel des Risikomanagements?

Wie Organisationen Risiken identifizieren und Bedrohungen vorbeugen, hängt davon ab, wie Gefahren, Schäden und Risiken quantifiziert werden. Die Bewertung dieser Faktoren bildet den Ausgangspunkt für eine ESRM-Minderungsstrategie oder einen Aktionsplan, der das angemessene Maß an Gegenmaßnahmen festlegt.

Das Risikomanagement-Arbeitsbuch für Führungskräfte im Bereich physische Sicherheit
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Um angemessen reagieren zu können, müssen Führungskräfte oft zwei Grundsätze verstehen: ALIGN und ALARP.

ALIGN: Der einfache Weg, den Aktionsplan Ihres Unternehmens auszurichten

Unbeabsichtigte menschliche Fehler, die Angst vor Disziplinarmaßnahmen bei Fehlern oder die Nichteinhaltung von Standardverfahren sind nur einige der Gründe, warum Sicherheitslücken nicht berücksichtigt werden. Indem Sie die Richtlinien Ihres Unternehmens aufeinander abstimmen (ALIGN), können Sie damit beginnen, die Reaktion Ihres Teams auf Risiken zu optimieren.

  • Richtlinien mit den wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen in Einklang bringen
  • Technologie nutzen, um Lücken zu schließen, die durch menschliche Fehler entstehen
  • Hintergrund und Lebensläufe des Sicherheitspersonals überprüfen
  • Mit starken Unternehmenswerten und einer klaren Ausrichtung Vertrauen bei internen und externen Stakeholdern gewinnen
  • Vernetzung zwischen Sicherheitspersonal und Interessengruppen, um Bereiche für eine verbesserte Kommunikation und Weiterbildung zu ermitteln

ALARP: Was Organisationen zur Risikobewertung unternehmen

Befinden sich die Umstände in einer „Grauzone“, wenden Führungskräfte in Unternehmen eine Methode namens ALARP an. ALARP ist eine Abkürzung für „As Low As Reasonably Practicable“ (so niedrig wie vernünftigerweise machbar). ALARP zielt darauf ab, das Risiko so gering wie möglich zu halten, solange es „tolerierbar“ oder „unerwünscht“, aber nicht „kritisch“ oder „katastrophal“ ist. ALARP dient Unternehmensführern als Leitprinzip bei der Entwicklung der Risikomatrix ihrer Organisation.

Wie oft Führungskräfte einen Risikomanagementplan überprüfen müssen

Falls die Ereignisse der Pandemie noch nicht Warnung genug waren, müssen Führungskräfte in Unternehmen ihre Risikomanagementpläne proaktiv anpassen, um den wachsenden Herausforderungen am Arbeitsplatz gerecht zu werden. Oft gibt es keine pauschale Antwort – es hängt von der jeweiligen Organisation ab. Kurz gesagt: Ein Risikomanagementplan muss so oft überprüft werden, wie die Führungskräfte dazu in der Lage und bereit sind. In der Regel können Organisationen ihre Pläne vierteljährlich überprüfen und dabei auf Bewertungsinstrumente zurückgreifen, die ihnen dabei helfen.